25 JAHRE BAROCKER
Nach den «Pep-Schränzern» und den «Ruinen-Hüülern», die Anfang der 80er-Jahre aufgelöst wurden, musste das fasnächtliche Loch doch wieder gestopft werden und so haben wir im Herbst 1984 eine Umfrage gestartet, um wieder eine Gugge zu gründen. Wir wollten etwas Besonderes sein und so entstand auch ein nicht ganz typischer Name ohne «-Schränzer» oder «-Hüüler» die BAROCKER. Das erste Kostüm war à la Mozart geschneidert worden und mit der am Anfang etwa 20 Barockern umfassenden Gugge haben wir auch meistens nur in Restaurants rund um Laufenburg gespielt. Unser Musik-Stil war eher klassisch: «Bolero» von Ravel, «Wilhelm Tell» von Rossini etc. Mit einem Trompeten-Einzug wie Maurice André haben wir unsere Auftritte dann auch gestartet.
Inzwischen haben wir unser Repertoire natürlich den steigenden Bedürfnissen der fasnächtlichen Konsumgesellschaft angepasst und spielen auf allen wichtigen Bällen Stücke wie «I Just Died In Your Arms Tonight» von Foreigner, «So soll es bleiben» von Ich&Ich, «St. Elmos Fire» von John Parr und viele mehr. Auch die Organisation haben wir nicht mehr dem Zufall überlassen und sind seit Ende 1996 ein offizieller Verein mit Statuten – Barocker e.V. wie es so schön heisst.
Stolz sind wir natürlich auf unsere super Kostüme, die wir mit Ausnahme von 1991 (in diesem Jahr haben wir wegen dem Golfkrieg eine kleine fasnächtliche Pause eingelegt), fast jedes Jahr neu entworfen haben. In den Jubiläums-Jahren 04/05 (Teufel) und jetzt 08/09 (Jungle-Fever) waren wir an der Fasnacht jeweils mit dem selben Kostüm unterwegs. Dies einerseits aus organisatorischen Gründen, andererseits aber auch, weil die Kostüme so schön waren, dass es wirklich schade gewesen wäre, sie nur während einer Saison zu tragen.
1999 feierten die Barocker ihr 15-jähriges Bestehen mit einer grossen Party «Im Himmel ist die Hölle los». Die Laufenburger Stadthalle war bis zur Unkenntlichkeit dekoriert (im positiven Sinne natürlich) und am Abend dann zum Bersten voll. Dies trotz dem gemeinen heimtückischen Überfall und Diebstahl durch unbekannte Täter, die einiges an wichtigem und teurem Inventar mitgehen liessen.

2004 war es dann so weit: Die zweite Auflage der «Im Himmel ist die Hölle los»-Party wurde anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums auf die Beine gestellt und war – wie schon die erste Ausgabe – ein Riesenerfolg.

Ein weiterer Höhepunkt brachte das Jahr 2008: Rechtzeitig aufs Jubiläums-Jahr wurde ein komplett neues Logo entworfen. Der Engel mit der geknickten Fanfare wurde nach 25 Jahren treuem Dienst in den Ruhestand geschickt. Abgelöst wurde er von einem B mit Engelsflügeln,Teufels-Hörnern und -Schwanz. Vielerorts wird der Flügel für ein M gehalten und jeder Zweite fragte sich: «Was bedeutet MB?» Somit war das neue Logo in aller Munde und erfolgreich lanciert.

Natürlich suchen wir auch immer neue und motivierte Mitglieder, egal ob sie schon ein Instrument beherrschen oder nicht. Wenn Du also Interesse hast, uns aktiv oder passiv zu unterstützen, dann melde Dich unter info@barocker.ch